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Oftmals scheiden sich die Geister, was denn nun “besser” oder angebrachter wäre: Die Arbeit mittels hypnotischer Suggestionen oder die Rückführung mittels Altersregression. Wie so oft gibt es Argumente für beide Seiten, sodass gerade Hypnose-Neulinge nicht so recht wissen, wohin nun als Erstes.

>>Hierzu auch unser Blog-Artikel für Quereinsteiger: Hypnotisieren lernen – der Neuling im Hypnose-Dschungel.<<

Doch erst einmal: Was bedeuten die beiden Versionen von Hypnose überhaupt und unterscheiden sie sich so sehr, wie angenommen?

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Die Suggestivhypnose

Hier wird mittels individuellen Suggestionen daran gearbeitet, dem Klienten / der Klientin ein positiveres (Selbst-)bild zu vermitteln. Beispielsweise die Suggestion von frischer, klarer Luft im Sinne der Raucherentwöhnung oder die Suggestion nur noch gesunde Dinge zu essen im Sinne der Gewichtsreduktion.

Vielfach reicht eine Suggestivhypnose vollkommen aus, um gewünschte Veränderungsprozesse anzustoßen und Verhaltensweisen zum Positiven umzukrempeln. 

Sinnbildlich gesprochen ist die Suggestivhypnose wie ein Pflaster, das auf eine Wunde geklebt wird. Oftmals kommt es zur tatsächlichen Heilung, manchmal aber beginnt die Wunde auch zu eitern oder sich zu entzünden.

Regression zum Ursprung

Anstatt einfach ein Pflaster auf die Wunde zu kleben, in der guten Hoffnung, dass diese sich verschließe, wird bei der hypnotischen Regression sinnbildlich erst einmal untersucht, woher die Wunde denn überhaupt stammt. Vielleicht befindet sich ein Splitter darin? Erst nachdem die Ursache gefunden und der Splitter entfernt wurde, wird die Wunde gesäubert und anschließend verbunden. Zumeist sind die langfristigen Erfolgschancen somit deutlich besser als bei der reinen Suggestivhypnose. Allerdings ist für eine gute Regressionsarbeit zumeist die Trancetiefe etwas ausschlaggebender als bei der Suggestivhypnose – reine Suggestionen zeigen oftmals schon in sehr leichten Trancen große Wirkung.

Weitere Infos zum Ablauf der Regressionsarbeit gibt es in unserem Blog: “Hypnotische Regression

Kombination mehrerer hypnotischer Techniken

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In unseren Seminaren lehren wir beide Varianten – weil sie sich nicht widersprechen. Gerade anfangs fällt es vielen Hypnose-Einsteigern leichter, erst einmal die Suggestivhypnose zu erlernen und im zweiten Schritt die hypnotische Regression. Und auch die Kombination ist möglich: zusätzlich zur hypnotischen Regression hat die Suggestivhypnose einen starken stützenden und stabilisierenden Effekt – und genauso wie kein Mensch dem Anderen exakt gleicht, ist auch nicht jede Therapiemethode für jede/n Klienten-/in gleich gut geeignet.

Unseres Erachtens sollte ein Hypnose-Profi vielerlei verschiedene Werkzeuge in seinem Baukasten dabei haben und individuell entscheiden, welches gerade das Richtige ist. Das universale Patentrezept mag 1000 Male klappen – aber wie sieht es aus beim 1001sten Male?

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