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Was macht Dein Selbstwert?

Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen – das alles sind Begriffe, die mit einem Selbst zu tun haben. Im folgenden werden verschiedene Schritte dargestellt, um eine bessere Beziehung zu sich selbst aufzubauen und das eigene Wohlwollen zu steigern.

Leistung, Anerkennung & Kongruenz

Um den eigenen Selbstwert erst einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, stelle Dir einmal die Frage, wann Du dich überhaupt als wertvoll erlebst. Für viele Menschen hängt der eigene Selbstwert an Dingen wie erbrachter Leistung (Noten, Auszeichnungen, Finanzen, …), Beliebtheit (Anerkennung, Wertschätzung von außen, Lob, …) oder Kongruenz mit den eigenen wahrgenommenen Charaktereigenschaften (so sein wie man ist oder sein möchte).

Ist dein Sebstwert abhängig von etwas?

Kommt es zu Diskrepanzen, sinkt auch der wahrgenommen Selbstwert. Wann stellst Du deinen Wert in Frage und wann verliert jemand deine Wertschätzung? Wann erlebst du andere Menschen als wertvoll? Interessanterweise legen viele Menschen sich selbst und anderen Personen gegenüber unterschiedliche Bedingungsmodelle zu Grunde.

Während der eigene Selbstwert oftmals an bestimmten Dingen hängt (s. oben), werden andere Personen oftmals als “einfach so” wertvoll eingeschätzt. Das wird aber unserer eigenen Person nicht gerecht.

Sich selbst etwas wert sein ohne Bedingungen

Wie wäre es also mit einem unkonditionalen Selbstwertmodell, also einem Modell, das nicht an die Erfüllung bestimmter Bedingungen geknüpft ist? “Jeder Mensch hat einen immer gleichen Wert” könnte so ein Modell lauten. Manchmal werden Bedürfnisse erfüllt oder nicht erfüllt, darunter verändert sich der Wert jedoch nicht. Sagt nicht schon das Grundgesetz “Die Würde des Menschen ist unantastbar”?

5 Schritte für mehr Wohlwollen dir selbst gegenüber

  • Mach dir eine Liste mit Dingen die du gerne machst und versuche, diese in deinen Tagesablauf mit einzuplanen. Wahrscheinlich wirst Du in Folge merken, dass die Stimmung steigt und es dir insgesamt besser geht. Menschen, denen es gut geht, sind in der Regel wohlwollender und “netter” zu sich selbst, als Menschen, die schlecht gelaunt sind.
  • Den inneren Kritiker mäßigen: Wahrscheinlich kennt ihn jede/r, den inneren Kritiker. Der sich in schlechten Tagen zu Höchstleistung aufschwingt und mit nörgeliger Stimme sagt “Warum hast du das nicht anders gemacht, xy hat das viel besser hin bekommen” oder “das schafftst du sowieso nicht, brauchst du erst gar nicht zu probieren”.
    • Merke dir: Du bist nicht deine Gedanken, du bist nur der Himmel, über den sie ziehen.

    • Es wird dir nicht gelingen, alle Gedanken zu kontrollieren. Was du aber tun kannst, ist etwas mehr Distanz zum inneren Kritiker zu bekommen. “Aha, da ist er wieder der innere Kritiker. Lassen wir ihn einfach mal reden…” oder “ich beobachte, dass ich denke, dass… ah ja, interessant”.
  • Unnötige Vergleiche vermeiden: manchmal vergleichen wir uns mit anderen Personen. Ab und an stehen wir dabei vielleicht wahrgenommen auf der positiven Seite, und manchmal auf der negativen. Fakt ist, dass es überhaupt keinen Sinn macht, uns zu vergleichen. Zumindest mit Anderen. Sind wir doch alle grundverschieden, haben unterschiedliche Hintergründe und andere Erfahrungen gemacht. Haben wir eine andere DNA und sehen anders aus. Anders kann nie besser oder schlechter sein. Anders ist anders.
  • Vorsicht vor Generalisierung. “Ich kann nie” / “ich konnte noch nie”, “immer passiert mir…” “Jeder findet ich bin…” “Alle können xy besser als ich”. Generalisierungen stimmen selten. Meistens gibt es Ausnahmen, welche sich als Ressourcen nutzen lassen.”Ah stimmt, da war das eine Mal als ich xy geschafft habe” klingt deutlich vielversprechender. Hinterfrage Generalisierungen also kritisch, wenn Du sie in deinem Denken oder deiner Sprache bemerkst.
  • Überlege dir einmal. Was sind eigentlich deine Ansprüche an dich selbst und Andere? Denn wenn unsere Ansprüche sehr hoch sind, werden wir zumeist daran scheitern und Misserfolgserlebnisse haben. Oder ständig im Stress sein und es “gerade noch so” schaffen. Wer ist der oberster Richter? Andere oder du selbst? Oftmals geistern da noch Vorstellungen der Eltern/Freunde/… im eigenen Kopf herum. Du musst stark sein. Du musst perfekt sein. Du musst dich beeilen. Du musst es allen recht machen. Sei dein eigener oberster Richter! Du selbst entscheidest in höchster Instanz über dein Leben und deine Gefühle.

Selbstwert steigern mit Hypnose

Natürlich kann auch mit Hypnose beim Selbstwert nachgeholfen werden. Durch hypnotische Regression können Blockaden aus unserer Kindheit aufgelöst werden. Genauso können positive Denkmuster im Unterbewusstsein verankert werden.

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