logo hypnoseinstitut deutschland

Schule Deine Wahrnehmung

Heute möchte ich einmal über unsere Wahrnehmung schreiben. Denn in dieser kommenden Jahreszeit gibt es doch immer besonders viel „wahr“ zu nehmen. Die Blätter der Bäume verfärben sich, Vögel ziehen gen Süden, die Winde werden stärker, Regen prasselt öfter hinab und dann gibt es noch die sogenannten „Events“ wie zum Beispiel Halloween, Nikolaus und Weihnachten und bei uns im Rheinland in Köln natürlich noch den Karneval am 11.11. In dieser Jahreszeit sind wir einer Flut von Dingen ausgesetzt und die meisten Menschen nehmen diese erst sehr spät oder teilweise auch gar nicht wahr. Aber warum ist das so?

Ein großer Grund ist sicherlich der Stress und die Hektik. Die Menschen sind heutzutage der Schnelllebigkeit ausgesetzt und kommen überhaupt nicht dazu, einmal anzuhalten und wahr zu nehmen was um sie herum geschieht oder was in ihnen selbst vorgeht. Erst wenn es für viele Menschen zu spät ist, beginnen sie wahrzunehmen. Doch leider ist es dann schon so weit fortgeschritten, dass sich schon Krankheiten gebildet haben und der Körper einen regelrecht zum Wahrnehmen zwingt. Warum lassen die meisten Menschen es erst soweit kommen? Warum nehmen sie nicht schon vorher wahr und steuern eine andere Richtung ein? Eine Richtung, die für sie gesund und gut ist?

Wie ist es mit Dir? Nimmst Du Dir die Zeit um wahrzunehmen? Wahrzunehmen, was um Dich herum geschieht? Und wahrzunehmen wie es Dir gerade geht? Der Stress und die Hektik lassen es oftmals nicht zu. Die Menschen sagen, dass sie nicht genügend Zeit hätten um inne zu halten und kurz den Moment zu genießen. Viele empfinden es als lächerlich. Für sie ist es eine Form der Schwäche. Und doch werden sie irgendwann von ihrem Körper dahin gebracht wahrzunehmen.

Ich glaube viele Menschen haben einfach vergessen wirklich wahrzunehmen. Durch die Flut von Informationen, die wir durch die Medien erhalten, fällt es vielen schwer, ihren Fokus gezielt auf eine Sache zu lenken. Ständig muss noch etwas besorgt werden, es müssen Familie, Freunde versorgt werden, im Job muss alles erledigt sein usw. usf. Und die Wahrnehmung für den eigenen Körper, für Dinge oder Sachen die man schön findet, bleibt dann auf der Strecke. Und wieder wird gesagt: ,,Ich hatte keine Zeit“.

Dieser Artikel soll Dich daran erinnern, öfter einmal inne zu halten und zu spüren, wahrzunehmen, was Du wirklich möchtest in Deinem Leben. Genieße die wunderschönen Dinge um Dich herum. Laufe mit offenen Augen durch die Welt und staune was es alles wahrzunehmen gibt. Als Kind konntest Du es auch. Kinder laufen mit weit geöffneten Augen durch die Welt und staunen darüber, was es alles gibt oder was man/Du alles fühlen kannst. Auch ich erlebe es immer wieder, dass mein Kind mir Dinge zeigt, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Erwecke dieses Kind wieder in Dir und fange wieder an zu staunen und zu fühlen.

Je mehr Du dich damit beschäftigst, desto automatischer wirst Du wieder viel mehr Situationen oder Dinge wahrnehmen. Wann hast Du bewusst das letzte Mal in den Himmel geschaut und geguckt, ob Du in den Wolken bestimmte Tierformen oder gar Gesichter sehen kannst? Wann hast Du Dir das letzte Mal eine Sache, einen Gegenstand, intensiver angeschaut, welchen Du schon länger besitzt? Viele Menschen halten gewisse Situationen, Dinge, Gegenstände auch einfach nur für normal. Natürlich geht morgens die Sonne auf und abends wieder unter. Aber wann hast Du das letzte Mal genau darauf geachtet? Wann hast Du Dir die kurze Zeit dafür genommen wahrzunehmen?
Vielleicht musst Du dieses auch erst wieder erlernen. Lernen wieder wahrzunehmen und vielleicht auch zu staunen. Dazu gibt es eine kleine Übung:

Nimm Dir einen Zettel und einen Stift. Zudem benötigst Du noch eine Uhr. Nun nimm Dir irgendein Objekt (z.B. einen Kugelschreiber, einen Locher oder irgendetwas anderes). Nimm Dir fünf Minuten Zeit und betrachte den Kugelschreiber mit allen Sinnen. Immer wenn Du etwas wahr genommen hast, dann schreibe es auf Deinen Zettel. Zum Beispiel dass der Kugelschreiber blau ist, dass er genauso dick wie dein Ringfinger ist, dass er Rillen am Ende hat usw. Schreibe alles auf und betrachte ihn fünf Minuten lang richtig intensiv. Nimm Dir die Zeit dafür. Schreibe auch auf, was Du fühlst während Du den Kugelschreiber betrachtest. Lasse dich in diesen fünf Minuten durch nichts stören. Diese fünf Minuten gehören allein Dir und deiner Wahrnehmung.

Je öfter Du diese Übung wiederholst, desto mehr Dinge wirst Du wahrnehmen und es wird Dir auch passieren, dass Du plötzlich im Alltag wieder viel mehr wahrnehmen kannst und das wichtigste überhaupt: Du wirst Dich selber wieder mehr wahrnehmen. Höre auf Deinen Körper, fühle, was er Dir sagen möchte. Tue Dinge die Dir gut tun und lasse Dinge, welche Dir nicht gut tun.

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei und wünsche Dir magische, staunende Zeiten.

Liebe Grüße
Johnny Junck

Vorheriger Beitrag
Altes loslassen – Veränderung wagen
Nächster Beitrag
Negative Glaubenssätze auflösen

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Menü
%d Bloggern gefällt das: