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Mentaltraining im Sport

Spiel, Satz, Sieg. Im Profitennis wird genauso wie in vielen anderen Sportarten auf Mentaltraining gesetzt. Denn wer mental “schwach” ist, verliert auch die Spiele. Der Glaube an den Gewinn, eine hohe Konzentrationsleistung, ein hohes Vertrauen in den eigenen Körper und eine gute Koordination sind oftmals das A&O.

Anderes Beispiel: Andy Priaulx, der dreimalige Gewinner der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft, gewann kein einziges Streckenrennen. Bis er sich dem Mentaltraining zuwandte und aktiv begann, mit Visualisierungen, Meditations- und Achtsamkeitsübungen zu arbeiten. Danach gewann er, von der Pole Position aus, 13 von 13 Rennen. Dass Mentaltraining im Sport hilft, merkt man neben den Wettkampfserfolgen etlicher Profisportler an der steigenden Anzahl der Mentalcoaches weltweit.

Gedanken trainieren die Muskulatur

Neuere Studien (z.B. von Guang Yue von der Cleveland Clinic Foundation in Ohio) zeigen faszinierende Ergebnisse. Nur durch Mentaltraining und intensive Vorstellungen kann die Muskulatur wachsen. Immerhin ein Wachstum von 13,5 Prozent wurde in zwei Wochen erreicht (Armmuskulatur). Nach drei Monaten waren die Ergebnisse immer noch vorhanden. Viel mehr kann auch mit körperlichem Training innerhalb von zwei Wochen kaum erreicht werden.

Natürlich bedarf es über einen längeren Zeitraum mehr als “nur” Mentaltraining. Doch Mentaltraining scheint weitaus stärkere Effekte auf Körper und Geist zu haben, als man zuerst annehmen könnte.

Wie funktioniert Mentaltraining?

Nicht nur im Profisport, auch als Hobbysportler kannst Du Mentaltraining nutzen, um konzentriert, zielfokussiert und mit fließenden Bewegungsläufen deinem Sport nachzugehen. Aber auch abseits des Sportbereichs boomt Mentaltraining (z.B. Prüfungsvorbereitung). Und im Endeffekt ist Mentaltraining ja nichts anderes als Hypnose, oder?

Kaum sind die Augen geschlossen, kaum stellt man sich eine bestimmte Situation vor dem geistigen Auge vor, befindet man sich bereits in einer leichten Trance. Übungen aus Hypnose und Mentaltraining kannst Du deshalb auch gut bei Deinen KlientenInnen anwenden.

1) Visualisierung der Abläufe im Bestfall

Der Formel-1-Pilot fährt im Geist die Strecke des Parcours ab. Achtet auf alle potentiellen Schwierigkeiten, achtet auf die Geschwindigkeit in Kurven, auf die eventuelle Hanglage uvm. Der Golfspieler achtet auf einen perfekten Anschlagwinkel, die Windgeschwindigkeit oder das Handicap.

Mentaltraining mit Visualisierung bedeutet, sich die Situation bildhaft vor dem inneren Auge vorzustellen – so, wie sie im Bestfall aussieht. Normalerweise funktioniert das besser, wenn man die Augen schließt.

2) Hochleistungs-Anker setzen

Wenn Du schon einmal eine (sportliche) Spitzenleistung erbracht hast oder dir eine solche gut vorstellen kannst, macht es Sinn einen Hochleistungs-Anker zu setzen, um die Leistung zu einem späteren Zeitpunkt erneut abrufen zu können. Beim Ankern verkettet man mehrere Reize und Reaktionen miteinander.

So wird die Spitzenleistung verbunden mit einem bestimmten Wort, einer Bewegung oder einem Klang. Wie das genau geht, lernst Du übrigens auch in unserer Hypnose-Ausbildung für Einsteiger. Manchmal wirken Anker zudem besser, wenn sie von einer dritten Person gesetzt werden.

3) Koordination und Flexibilität fördern

Mit der linken Hand zum rechten Fuß gehen, mit der rechten Hand zum linken Fuß. Öfter einmal mit links Zähneputzen anstatt mit rechts. Links und rechts einen unterschiedlichen Rhythmus auf den Tisch klopfen. Links einen Kreis in die Luft malen und mit rechts deinen Namen schreiben.

Übungen zur sogenannten Bilateralen Stimulation fördern beide Gehirnhemisphären. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Inhalte so besser vernetzt werden und leichter abrufbar sind. Unser Gehirn fährt dann sozusagen auf “Höchstleistung” –  was sicher nicht schaden kann beim Sport. Mehreren Studien zufolge steigen so Konzentrations- und Gedächtnisleistung, und ganz nebenbei deine Koordination und Flexibilität.

4) Affirmationen machen’s möglich

Affirmationen und Autosuggestionen ermöglichen dir langfristig ebenfalls, dein Gehirn und dein Unterbewusstsein auf (sportliche) Ziele zu programmieren. Was Affirmationen genau sind und wie Du dir deine persönliche Spitzenleistungs-Affirmation baust, kannst Du in unserem Affirmationen-Baukasten nachlesen.

 

 

 

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