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Altes loslassen – Veränderung wagen

Oftmals ist es genau so: Die Welt liegt uns scheinbar zu Füßen, die Möglichkeiten, was wir alles machen könnten sind scheinbar unbegrenzt, die äußeren Rahmenbedingungen scheinen zu passen. Es gibt also nichts, was uns zurückhält endlich das zu tun, was uns glücklich macht- oder etwa doch?

Vielleicht ist da schlicht und einfach die Angst vor Veränderung oder vielleicht fehlt der Mut, das gewohnte Umfeld zu verlassen. Denn das Bedürfnis nach Sicherheit kommt beim Menschen normalerweise gleich im Anschluss an die Erfüllung der physiologischen Bedürfnisse (wie genug Nahrung oder Schlaf) und zählt somit zu einem der wichtigsten Bedürfnisse überhaupt. Dies wird gerade in der Beobachtung von kleinen Kindern ersichtlich, die – im Gegensatz zu manch einem Erwachsenen – noch nicht gelernt haben einen Mangel an Sicherheit oder Gefühle von Angst zu verbergen. Das Gewohnte ist möglicherweise zwar nicht so aufregend wie das Ungewohnte, vielleicht hat man auch nicht so viel Spaß und würde sich manchmal ein wenig Abwechslung wünschen – aber den großen Schritt ins Ungewisse wagen? In eine ungewisse Zukunft, die an sovielen Variablen hängt, welche man im Moment nicht einmal schätzen kann? Geschweige denn berechnen oder genau vorhersagen? So haben Bindungsforscher die Theorie, dass unser Bedürfnis nach Bindung immer dann zunimmt, wenn wir Angst oder Unsicherheit verspüren.

Manchmal sind wir aber auch beinahe “gezwungen”, etwas loszulassen. Beispielsweise wenn zwei Wünsche miteinander konkurrieren, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Wenn Partner oder Freunde uns einschränken oder uns ihre eigenen Interessen und Motive aufdrängen. Wenn unsere kontinuierliche Weiterentwicklung verhindert wird, wenn die Arbeit oder Freizeittätigkeiten unsere Identität einengen. Wenn bestimmte Gedanken uns blockieren, bestimmte Erinnerungen uns quälen. Wenn wir einfach nicht wirklich glücklich werden können und uns nicht (mehr) frei entfalten können in dem Leben, das wir bisher gelebt haben. Dann ist es an der Zeit etwas zu verändern, dann ist es möglicherweise an der Zeit, alte, belastende Gedankengänge, Dinge oder Personen loszulassen – so schwierig es auch sein mag.

Und wenn Du das Gefühl hast, irgendwo beim Lesen des Textes hat Dich etwas berührt, irgendetwas kam Dir bekannt vor oder irgendwtwas war stimmig, dann ist es vielleicht auch einmal für Dich an der Zeit in Dich zu gehen. In Dich zu gehen und Dich zu fragen, was von den ganzen alten Mustern, Gedanken, Gegenständen oder Personen denn wirklich noch wichtig ist in deinem jetzigen Leben. Oder was oder wer vielleicht früher wichtig war, zu Deinem Glück beigetragen hat, aber diese Rolle mittlerweile verloren hat. Was macht Dich noch wirklich glücklich und an was hältst Du nur der Sicherheit wegen noch fest? An was hältst Du vielleicht nur noch fest, weil Du in der Vergangenheit soviel Arbeit, Zeit, Ausdauer, Gefühle oder Geld investiert hast?

Manchmal ist es an der Zeit neue Wege zu gehen… Dankbar anzunehmen, was gewesen ist, Gefühle, Gedanken und Emotionen positiver und negativer Art anzunehmen, zu akzeptieren. Aber dann weiter zu gehen, in ein wunderschönes neues, aufregendes Leben.

Liebe Grüße,

Helena Fierlbeck

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