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Ein Anhänger der Schule von Nancy war der schwedische Arzt und Psychotherapeut Otto Wetterstrand (1845 – 1907). Er war einer der Pioniere der Gruppenhypnose, entdecke er doch, dass der Hypnose-Effekt „ansteckend“ sei. Sobald er bei einigen seiner Klienten anfing, diese in Hypnose zu versetzen, ging es auch bei dem Rest der Gruppe leichter.

Trance-Tiefe nicht aussagekräftig für Erfolg

Wetterstrand bemerkte jedoch auch, dass die Hypnosetiefe trotzdem variierte. Manche Personen im Raum schienen tiefer in Trance zu sein als Andere. Trotzdem hatten die Suggestionen oftmals eine erstaunliche Wirkung. Wetterstrand fand also heraus, dass auch eine leichte Trance schon zu großen Veränderungen führen konnte. Er schlussfolgerte daraus, dass die Trancetiefe nicht aussagekräftig dafür wäre, wie gut Heilsuggestionen vom Unterbewusstsein aufgenommen werden würden.

Trotzdem interessierte sich Wetterstrand vor allem für die Tiefenhypnose. In einem Haus für Suchtkranke hielt er diese tagelang in tiefer Hypnose und verzeichnete damit große Erfolge.

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