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Bei der Konfusionsinduktion handelt es sich um eine Einleitungsmethode, die besonders für rational veranlagte „Kopfmenschen“ wirkungsvoll angewendet werden kann. Hintergrund ist die begrenzte Speicherkapazität unseres Kurzzeitgedächtnisses – bewusst können wir nur sieben plusminus zwei Informationen zeitnah aufnehmen und behalten.

Indem wir dem Klienten eine Vielzahl von Sinnesinformationen suggerieren (beispielsweise die Länge der Atemzüge, die Temperatur in den Zehenspitzen, das Ticken der Uhr etc), schaltet das Bewusstsein irgendwann ab und das Unterbewusstsein „übernimmt“. Meist steigert sich der Input Schritt für Schritt. Während man anfangs ohne Probleme die Informationen der Umgebung wahrnehmen kann, wird es normalerweise spätestens bei vier Dingen gleichzeitig sehr schwierig, sich darauf zu konzentrieren.

Wie funktioniert die Konfusionsinduktion?

Die Konfusionsinduktion stiftet also, wie der Name schon sagt, Verwirrung im bewussten Verstand. Da unser Unterbewusstsein eine sehr viel größere Speicherkapazität besitzt, ist die Aufnahme mehrerer Sinneseindrücke kein Problem. Im Endeffekt bedient sich die Konfusionsinduktion beim normalen Alltag eines jeden Menschen. Tagtäglich blendet unser Bewusstsein viele Reize auf, die unbewusst wahrgenommen werden. Diese Filter sind jedoch sehr nützlich und unabdingbar für unsere Konzentration und Fokussierung im Alltag.

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