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Amnesie beschreibt einen Gedächtnisverlust, der Zugriff auf bestimmte Erinnerungen scheint nicht möglich. Amnesie tritt bei zahlreichen Krankheitsbildern unerwünscht auf, kann in der Hypnose jedoch auch kurzzeitig künstlich induziert werden – ohne negative Folgewirkungen.

So wird in der Showhypnose oftmals eine Amnesie des eigenen Namens oder bestimmter Zahlen suggeriert. Die Probanden geben nachher meist an, den Namen zwar gewusst zu haben, ihn aber in diesem Moment nicht aussprechen konnten.

Während therapeutischer Hypnosesitzungen tritt in seltenen Fällen eine Spontanamnesie für die Inhalte der Hypnosesitzung auf. Das macht aber nichts, da unser Unterbewusstsein alle Inhalte aufnimmt und eine bewusste Verarbeitung nicht notwendig ist. Meistens erinnert man sich jedoch an die Tranceinhalte. Man könnte es mit einem Traum vergleichen, manchmal erinnert man sich an den ganzen Traum, manchmal nur an Bruchstücke. Dies zeugt von der untergeordneten Rolle des Bewusstseins während der Hypnose.

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