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Hier findest Du unser Hypnose Glossar – so wenig theoretisch und so praktisch wie möglich gestaltet. Dieses wird beständig erweitert. Dir fehlt ein bestimmter Begriff? Schreib uns! Ach ja, und bitte verzeihe uns die meist rein männliche Anrede – natürlich sind stets beide Geschlechter gemeint 🙂

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  • Ablauf einer Hypnosesitzung
    Eine Hypnosesitzung gliedert sich (nach einer ausführlichen Anamnese und dem Vorgespräch) meist in drei Teile. Im Zuge der Hypnose-Induktion wird der Klient durch entspannende Suggestionen, Imaginationsübungen und hypnotische Sprachmuster in einen tiefen, entspannten Zustand gebracht.(...)
  • Abreaktion
    Heilsame Prozesse des Loslassens werden als Abreaktionen bezeichnet. Teilweise kommen alte Gefühle noch einmal verstärkt auf, was sich in Weinen, Schreien oder Zittern ausdrücken kann. Zumeist fühlen sich KlientInnen danach etwas ausgelaugt, aber befreiter. Mehr zum Thema Abreaktionen kannst(...)
  • Aktives Zuhören
    Beim Aktiven Zuhören geht es darum, dem Gegenüber durch Äußerungen, Gestik und Mimik zu zeigen, dass wir unseren Fokus auf dem Gespräch haben (und nicht schon wieder an etwas ganz anderes denken). Aktives Zuhören heißt, dem Gesprächspartner ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken und sich zu(...)
  • Amnesie
    Amnesie beschreibt einen Gedächtnisverlust, der Zugriff auf bestimmte Erinnerungen scheint nicht möglich. Amnesie tritt bei zahlreichen Krankheitsbildern unerwünscht auf, kann in der Hypnose jedoch auch kurzzeitig künstlich induziert werden – ohne negative Folgewirkungen. So wird in der(...)
  • Anästhesie
    Vor allem in Belgien, Frankreich und der Schweiz, mittlerweile aber auch zunehmend in Deutschland, werden des Öfteren chirurgische Eingriffe unter Hypnose durchgeführt. Anstatt einer herkömmlichen Vollnarkose wird die Schmerzunempfindlichkeit mit Hypnose-Anästhesie herbeigeführt. Im Januar(...)
  • Anker
    Anker ist ein Begriff aus dem Neurolinguistischen Programmieren und bezeichnet eine gefestigte Assoziation/Verknüpfung. Stelle dir vor, Du hörst im Radio ein Lied, welches dich an eine ganz bestimmte Phase deines Lebens erinnert, weil du es damals besonders oft gehört hast. Möglicherweise(...)
  • Armkatalepsie
    [vc_row][vc_column][vc_column_text] Bei der Armkatalepsie handelt es sich um ein Steifwerden des linken oder rechten Armes. Der Arm wird dazu normalerweise in ausgestreckte Position gebracht (z.B. hypnotisch durch eine Armlevitation) und danach durch bildhafte Visualisierungen(...)
  • Armlevitation
    Unter einer Armlevitation versteht man das durch hypnotische Suggestionen ausgelöste Heben des linken/rechten Armes oder beider Arme. Oftmals wird das Bild eines sich selbstständig aufpumpenden Luftkissens unter den Armen verwendet. Andere Hypnotiseure favorisieren die Vorstellung von Helium(...)
  • Autogenes Training
    Autogenes Training ist eine anerkannte Entspannungsmethode mit großem Bekanntheitsgrad. Ebenfalls eine Art der Autosuggestion, werden im Autogenen Training vor allem Suggestionen der Wärme und Schwere gegeben. Beispiele: „Mein linker Arm ist angenehm schwer und entspannt“ oder „Mein(...)
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  • Bewusstsein
    Als Bewusstsein wird der Zustand bezeichnet, in dem man mit seinen Sinnen und mithilfe des Verstandes seine Umwelt verarbeiten kann. Unsere bewusste Speicherkapazität ist relativ gering, nur 5 plusminus 2 Informationen können gleichzeitig verarbeitet werden. Dies sind etwa 2000 bits pro(...)
  • Blitzhypnose
    Blitzhypnose-Techniken stellen eine schnelle Methode dar, um Personen in eine hypnotische Trance zu versetzen. Oftmals finden sie in der Showhypnose Einsatz. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: es werden keine langen Einleitungen benötigt, per Blitzhypnose kann innerhalb von Sekunden in die(...)
  • Braid, James
    James Braid (1795 – 1860) war englischer Augenarzt. 1841 sah er eine der Vorführungen des Magnetiseurs Lafontaine und meinte, diesen als Lügner entlarven zu können. Er konnte nicht glauben, dass Heilung mittels Handstreichungen stattfinden könne. Mit Familienmitgliedern begann er zu(...)
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  • Carpenter-Effekt
    Der Carpenter-Effekt beschreibt, wie Gedanken den Körper beeinflussen. Stelle Dir dazu ein Pendel vor, das leicht in der Hand hin- und her schwingt. Sobald du die Gedanken auf ein von rechts- nach links-Schwingen richtest, wird das Pendel höchstwahrscheinlich deinen Gedanken folgen und die(...)
  • Charcot, Jean-Martin
    Jean-Martin Charcot (1825 - 1893) war Oberarzt ans der Anstalt für Geisteskranke „La Salpetrière“ in Paris.  Er war Professor der pathologischen Anatomie und auch als Neurologe recht bekannt. Im Gegensatz zur Schule von Nancy glaube er nicht an die psychische Wirkung des Hypnotiseurs, sondern(...)
  • Codewort
    In der Hypnose wird oftmals mit Codewörtern gearbeitet. Codewörter sind auditive oder visuelle Anker, je nachdem ob sie ausgesprochen (laut oder in Gedanken) oder sich bildhaft (z.B. auf einem Plakat oder einer Tafel) vorgestellt werden. Codewort als Anker Codewörter erleichtern viele(...)
  • Coué, Emil
    Emil Coué gilt als Begründer der Autosuggestion. Besonders bekannt wurde er durch die Affirmation: „Es geht mir von Tag zu Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser“. Derartige Affirmationen lassen sich gut als Suggestion in die Hypnosesitzung mit einbauen.
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  • Dickens-Prozess
    Der sogenannte Dickens-Prozess basiert auf der Geschichte „A Christmas Charol“ des Schriftstellers Charles Dickens, bei der die anfangs launische und unsympathische Figur des Ebenezer Scrooge von drei Geistern besucht wird. Ein Geist aus der Vergangenheit, einer aus der Gegenwart und einer aus(...)
  • Doppelinduktion
    Bei einer Doppelinduktion wird der Klient nicht nur von einer, sondern von zwei Personen hypnotisiert. Dabei ist es möglich, dass eine der Personen regulär die Hypnose spricht und jemand anderes nur sinnlose Wörter oder Zahlen – oder beide sprechen einen Hypnose Text. Der Sinn dahinter(...)
  • Downward-Inflection
    Die Downward-Inflection bezeichnet eine Sprechweise während der Hypnose. Am Ende von Aussagesätzen sollte darauf geachtet werden, die Stimme tatsächlich abzusenken, um Souveränität, Sicherheit und Entspannung auszustrahlen.
  • Duftöle
    Bezüglich der Geruchs-Anker gibt es zum Beispiel auch Duftöle, welche man kurz vor der Sitzung entzünden oder versprühen kann. Hier sollte natürlich auch darauf geachtet werden, dass man ein Duftöl benutzt, welches für Entspannung und Harmonie dient. Lavendel sorgt für Ausgeglichenheit,(...)
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  • Elman, Dave
    Dave Elman lebte von 1900 – 1967 und war der Sohn eines US-Amerikanischen Bühnenhypnotiseurs. Schon sehr früh erlebte er so die Hypnoseshows seines Vaters live mit. So fragte er sich nach einiger Zeit, wieso so viele Ärzte und Psychotherapeuten so große Probleme damit hatten, bei ihren(...)
  • EMDR
    EMDR (Eye-Movement-Desensitization and -Reprocessing) ist eine psychologische Behandlungsmethode, die vor allem bei Traumata und Ängsten eingesetzt wird. Allerdings lassen sich damit oftmals auch andere emotionale Probleme beheben, da Informationen während des EMDRs anders verarbeitet und(...)
  • Erickson, Milton Hyland
    Milton H. Erickson (1901-1980) gilt als Gründerfigur der modernen Hypnosetherapie. Im Gegensatz zu vielen Therapeuten seiner Zeit  arbeitete er mit sehr indirekten Methoden und galt als Meister der hypnotischen Metaphern und der Stellvertretertechnik. In vielen Büchern veröffentlichte er(...)
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  • Fraktionierung
    Bei der Fraktionierung handelt es sich um eine Hypnosetechnik, mit der die Trance noch weiter vertieft werden kann. Außerdem dient sie dem „kurzzeitigen Hochholen“ des Klienten aus der Hypnose, sodass dieser bei Bedarf den Raum wechseln/sein Befinden mitteilen o.ä. könnte. Wie bei der(...)
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  • Generalisierungen
    Generalisierungen sind verallgemeinernde, vage Formulierungen, die während der Hypnose genutzt werden. Beispiele sind u.a. „Alle Menschen können entspannen und auch Du kannst immer tiefer und tiefer in eine wunderschöne Entspannung sinken“ oder „lasse die Entspannung in jede deiner(...)
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  • Hypermnesie
    Unter Hypermnesie wird eine gesteigerte Erinnerungsfähigkeit verstanden, wie sie des Öfteren während einer Hypnose auftritt. Da unser Unterbewusstsein alle Informationen abspeichert, kann es vorkommen, dass wir uns unbewusst an etwas erinnern, was wir bewusst bereits vergessen haben.
  • Hypnoanalyse
    Die Hypnoanalyse ist eine Form der Hypnose, bei der der Hypnotiseur mit dem Klienten tatsächlich in Dialog tritt. Der Klient begibt sich in eine Situation und kann diese detailliert beschreiben. Dazu werden vom Hypnotiseur zielgerichtete, kurze Fragen gestellt (z.B. Wo bist du, drinnen oder(...)
  • Hypnose
    Das Wort Hypnose leitet sich vom griechischen Gott des Schlafes, Hypnos, ab. Hypnose hat aber nur äußerlich etwas mit Schlaf zu tun, wie die Hypnoseforschung und insbesondere diverse Gehirnstudien zeigen. Hypnose ist ein normaler Zustand, den wir auch aus unseren Alltagstrancen kennen (zum(...)
  • Hypnose CD
    Du kannst Deinem Klienten eine Hypnose-CD zur Verstärkung mitgeben. Entweder sprichst Du diese selbst auf, oder aber Du benutzt eine gekaufte CD. Wenn Du mit dem Gedanken spielst, selbst eine CD aufzusprechen, kannst Du Dich auch an der vergangenen Sitzung orientieren. Zuerst eine kleine(...)
  • Hypnotische Sprechweise
    Neben speziellen Sprachmustern ist die Stimme eines der wichtigsten Werkzeuge des Hypnotiseurs. Dabei spielt auch die Intonation eine bedeutende Rolle. Wenn die Stimme am Ende eines Satzes oder eines Wortes nach oben geht, wird dies als "Rising Inflection" bezeichnet und suggeriert(...)
  • Hypnotisierbarkeit
    Die Hypnoseforschung unterscheidet zwischen Suggestibilität und Hypnotisierbarkeit. Hypnotisierbarkeit scheint eine stabile Eigenschaft zu sein, in der Personen verschiedene Punktwerte erreichen. Eine hohe Hypnotisierbarkeit scheint somit einherzugehen mit einem guten Vorstellungsvermögen und(...)
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  • ICD-10
    Das ICD-10 (bald ICD-11) ist das europäische Klassifikationssystem für psychische und physische Krankheitsbilder. Unabhängig von der Hypnose dürfen Krankheitsbilder egal welcher Art nur mit zulässiger Heilerlaubnis behandelt werden. Coaches und Berater ohne Heilerlaubnis müssen hier aufpassen,(...)
  • Ideomotorik
    Bei der Ideomotorik handelt es sich um unbewusst gesteuerte Körperbewegungen. Auch die Armlevitation lässt sich in die Obergruppe der ideomotorischen Bewegungen einordnen. Innerhalb der Hypnose lässt sich außerdem gut mit ideomotorischen Fingerzeichen arbeiten. Dazu werden Finger definiert,(...)
  • Imagination
    Imagination spielt in der Hypnose eine wichtige Rolle. Imagination bezeichnet das Vorstellen bestimmter Situationen. Wissenschaftliche Studien beweisen immer wieder, dass das menschliche Gehirn nicht großartig zwischen Realität und Vorstellung unterscheidet. Deswegen können alleine mit(...)
  • Induktion
    Die Induktion bezeichnet die Einleitung in die Hypnose. Hier gibt es verschiedene Verfahren und Möglichkeiten, von der Blitzhypnose über nonverbale Verfahren bis hin zur Dave-Elman-Induktion. Während der Hypnose-Einleitung soll das Wachbewusstsein früher oder später in den Hintergrund(...)
  • Informiertes Kind
    Die Technik des Informierten Kindes wird oftmals in Hypnoanalyse und Regression angewandt. Erwachsener und Kind können zusammen noch eine kleine Regression zu einem Zeitpunkt vor der auslösenden Situation machen. Mit dem Wissen des Erwachsenen kann das Kind informiert werden, was tatsächlich(...)
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  • Johari-Fenster
    Das Johari-Fenster ist ein Begriff aus der Psychologie, der sich auch auf die Hypnose ausweiten lässt. Das Johari-Fenster besteht aus vier Teilbereichen Da wäre der öffentliche Bereich: in diesem sind Informationen enthalten, die der Klient mit seinen Mitmenschen teilt (unverfängliche(...)
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  • Katalepsie
    Katalepsie bezeichnet eine Starrheit/Steifheit, die im Alltag auftreten kann oder auch chronischer Teil mancher Krankheitsbilder ist. In der Hypnose kann die Katalepsie für kurze Zeiten hervorgerufen werden, um hypnotische Phänomene zu demonstrieren. Hier wird suggeriert, dass der Körper(...)
  • Kinderhypnose
    Kinder sind zumeist suggestibler als Erwachsene, auch wenn die Hypnotisierbarkeit mit dem Alter schwankt. Vor dem 6. Lebensjahr scheinen wichtige Strukturen im Gehirn noch nicht ausreichend ausgereift zu sein, um eine tatsächliche Hypnose zu verstehen. Natürlich aber lassen sich Suggestionen(...)
  • Klassische Konditionierung
    Das Konzept der klassischen Konditionierung nach Iwan Petrowitsch Pawlow beschreibt eine Assoziation und Verkettung zwischen Reiz und Reaktion. Entdeckt wurde der Effekt der klassischen Konditionierung eher zufällig von Mitarbeitern Pawlows bei Experimenten mit(...)
  • Konfabulation
    Unter Umständen kommt es während der Hypnose zum Abrufen „unechter“ Erinnerungen. Da unser Unterbewusstsein stets bemüht ist, Erklärungen für Ursachen zu finden und Lücken zu schließen, werden teilweise Erlebnisse erfunden, die so nicht – oder zumindest nicht in dieser Form – stattgefunden(...)
  • Konfusionsinduktion
    Bei der Konfusionsinduktion handelt es sich um eine Einleitungsmethode, die besonders für rational veranlagte „Kopfmenschen“ wirkungsvoll angewendet werden kann. Hintergrund ist die begrenzte Speicherkapazität unseres Kurzzeitgedächtnisses – bewusst können wir nur sieben plusminus zwei(...)
  • Kontraindikation
    Als Kontraindikation bezeichnet man Ausschlusskriterien für bestimmte Behandlungsmethoden oder Techniken. Für die Hypnose existiert bislang keine eindeutig gesetzlich verankerte Liste der Kontraindikationen – mitunter auch deshalb, weil die Forschung die Wirkmechanismen der Hypnose noch nicht(...)
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  • Leerhypnose
    Eine Leerhypnose ist eine Hypnose, bei der außer den Suggestionen zum Erreichen des hypnotischen Zustandes keine Suggestionen gegeben werden. Leerhypnosen kannst Du unter anderem zur Demonstration des hypnotischen Zustandes einsetzen. Aber auch, wenn es nur um Regeneration und Erholung geht,(...)
  • Liege
    Die Wahl der richtigen Hypnoseliege hat es in sich: hier gehen die Erfahrungen der unterschiedlichen Hypnotiseure stark auseinander. Während manche auf dem normalen Stuhl hypnotisieren, bevorzugen andere den Wohnzimmersessel oder eine flache Liege. In unserer Praxis nutzen wir eine Sitzliege,(...)
  • Luzides Träumen
    Unter luzidem Träumen versteht man einen Klartraum, wie er im Schlaf, aber auch während einer Hypnose stattfinden kann. Im Gegensatz zu einem „normalen“ Traum bleibt ein Stück des Wachbewusstseins vorhanden, der Betroffene weiß, dass er träumt und kann die Traumwelt mit beeinflussen. Luzides(...)
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  • Mesmer, Franz Anton
    Franz Anton Mesmer gilt als umstrittener Pionier der Hypnose-Geschichte (1734-1815). Er war Arzt in Wien, entdeckte aber dann die Theorie des „Mesmerismus“ (animalischer Magnetismus) und fokussierte sich ganz auf diese Behandlungen. Er ging von einem universalen Fluidum aus, das durch den(...)
  • Muskelzucken (Tranceanzeichen)
    Während eines Entspannungsprozesses kommt es oftmals zur Lösung von muskulären Anspannungen. Wie kurz vor dem Einschlafen kann es daher in der Hypnose vorkommen, dass Muskelzuckungen stattfinden. Dies kann als Zeichen der Entspannung gewertet werden. Auch im Falle einer Abreaktion kann es zu(...)
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  • Nachgespräch
    Im Anschluss an die Hypnose sollte noch ein kurzes Nachgespräch stattfinden. Lasse Deine Klienten erzählen, wie die Hypnose sich angefühlt hat, welche inneren Bilder nach oben gekommen sind, wie die Vorstellung einzelner Situationen war und vieles mehr. Falls unangenehme Gefühle beschrieben(...)
  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
    Das Neurolinguistische Programmieren beschreibt eine Toolbox, die 1971 von Richard Bandler und John Grinder entwickelt wurde. Die beiden beobachteten über lange Zeiträume Therapeuten und Coaches und analysierten deren Sprachmuster und Verhalten. Unter anderem wurden die Familientherapeutin(...)
  • Nonverbale Induktion
    Hypnose kann auch mittels nonverbaler (nichtsprachlicher) Techniken eingeleitet werden. Dazu bietet sich Pacing & Leading der Atemgeschwindigkeit des Klienten an. Mit der flachen Hand werden Ein- und Ausatembewegungen des Klienten vor dessen Körper gespiegelt. Im Sinne von Pacing & Leading(...)
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  • Öko-Check
    Der Öko-Check ist eine Technik aus dem NLP, mit der überprüft wird, inwieweit ein gewünschtes Ziel des Klienten tatsächlich in dessen Weltbild passt. Bevor also an einem Ziel gearbeitet wird, sollte an den Einwänden gearbeitet werden. Vor allem, wenn nach erfolgreichen Sitzungen das Ziel(...)
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  • Operante Konditionierung
    Neben der klassischen Konditionierung gibt es als zweite große Form die Operante Konditionierung. Diese Art der Konditionierung bezeichnet das Lernen am Verstärker oder am Verlust. Wenn wir nach einer Handlung direkt belohnt werden (kurzes Zeitfenster ist wichtig), dann erhöht sich die(...)
  • Orne, Martin Theodore
    Professor Martin T. Orne (1927-2000) war Psychologe und Psychiater. Er wurde insbesondere durch seine Forschungsarbeiten zum Thema Hypnose bekannt. Vor allem prägte er den Begriff der „Trance-Logik“. Diese besagt, dass Hypnotisierte in Trance toleranter gegenüber logischen Widersprüchen(...)
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  • Pacing & Leading
    Pacing und Leading beschreibt eine Technik des Neurolinguistischen Programmieren. Während Pacing das Schritt-halten mit dem Gegenüber symbolisiert (englisch to pace), bezeichnet Leading das Hinführen in einen gewünschten ressourcenreichen Zustand (englisch to lead). Pacing & Leading im(...)
  • Posthypnotische Suggestion
    Posthypnotische Suggestionen sind Suggestionen, die nach Beendung der Hypnose noch Gültigkeit haben. Posthypnotische Suggestionen finden sowohl in der therapeutischen Hypnose, als auch in Show- und Bühnenhypnose Einsatz. Im Bereich Therapie & Coaching könnte eine posthypnotische Suggestion(...)
  • q

  • Quarktasche (Musterunterbrechung)
    Hast du gut aufgepasst? Was macht die Quarktasche hier im Hypnose ABC? Ganz ehrlich? Einen hypnoseverwandten Begriff mit Q zu finden, ist verdammt schwer. Dir fällt einer ein? Mail ihn uns! Und damit dieser Post hier für dich doch noch sinnvoll wird: Vor dir steht eine eindeutige(...)
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  • Rapport
    Der Rapport ist eine Bezeichnung aus dem NLP und bezieht sich auf die Beziehung zwischen zwei (oder mehreren) Personen. Schwingen diese auf einer Wellenlänge, wird von gutem Rapport gesprochen. Diese Wellenlänge entsteht oftmals dadurch, dass wir uns anfänglich bewusst oder unbewusst an andere(...)
  • Rapportwechsel
    Beim angestrebten Rapportwechsel unter Hypnose versetzt Hypnotiseur 1 den Klienten in eine hypnotische Trance. Dies macht er, um ihm daraufhin zu suggerieren, dass er in Zukunft auch allen Worten und Suggestionen von Hypnotiseur 2 folgt. Auch zur Induktion einer erstmaligen Selbsthypnose(...)
  • Raumanker
    Raumanker oder "räumliche Anker" sind Assoziationen mit bestimmten Räumen oder räumlichen Gegebenheiten. Du kennst das sicherlich auch aus deinem Alltag. Das Schlafzimmer sollte (eine gute Schlafhygiene vorausgesetzt) für Ruhe und Entspannung stehen. Das Arbeitszimmer für Konzentration. Das(...)
  • Regression
    Die Regression ist eine Form der Hypnoanalyse und bezeichnet das Zurückreisen in der Vergangenheit, meist um ein Problemverhalten am Ursprung aufzulösen. Mithilfe einer Affektbrücke kann zurück in die Vergangenheit gegangen werden, bis hin zu demjenigen Zeitpunkt, als das (positive oder(...)
  • Rückführung
    Rückführungen sind eher dem esoterisch/spirituellen Bereich zuzuordnen und beschreiben das Zurückgehen in vergangene Leben. Anstatt wie in einer Regression zum Ursprung eines Verhaltens in diesem Leben zu gehen, wird davon ausgegangen, dass Verhaltensauslöser auch in vorherigen Leben liegen(...)
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  • Schule von Nancy
    August Ambroise Liébeault schuf gemeinsam mit Hypolyte Bernheim die Schule von Nancy. Liébeault war Landarzt, der in seiner Praxis mit Hypnose behandelte. Der einfachen Bevölkerung, die der Hypnose skeptisch gegenüber stand, bot er diese kostenfrei an, während für herkömmliche medizinische(...)
  • Selbsthypnose
    Selbsthypnose (oder Autohypnose) beschreibt hypnotische Techniken, mit denen man sich selbst in eine hypnotische Trance führen kann. Selbsthypnose kann dabei grundsätzlich für alle Themen eingesetzt werden, solange die Gradwanderung zwischen bewusster Aufmerksamkeit und Entspannung gelingt.(...)
  • Showhypnose
    Die Show- und Bühnenhypnose unterscheidet sich von den anderen Anwendungsbereichen dadurch, dass sie allein auf die Unterhaltungsbranche ausgerichtet ist. Hier werden unter Hypnose hypnotische Phänomene vorgeführt. Beispiele sind die hypnotische Amnesie, die Katalepsie oder positive wie(...)
  • Somnambulismus
    Der Somnambulismus (von lateinisch "somnus": Schlaf oder Schlafwandeln) beschreibt eine recht tiefe Form der Hypnose, in welcher stäkere hypnotische Phänomene induziert werden können (beispielsweise positive oder negative Halluzinationen, Analgesie und viele mehr). Für „normale“(...)
  • Stellvertreter-Technik
    Die Stellvertreter-Technik gilt als indirekte Form der Ansprache. Hier wird nicht der Klient selbst angesprochen, sondern es werden Stellvertreter geschaffen, mit denen sich der Klient identifizieren kann. Eine Formulierung aus dem Bereich der Stellvertretertechnik könnte lauten: „Und(...)
  • Suggestibilität
    Manche Personen scheinen suggestibler zu sein als andere. Man spricht von hoch- und niedrig-suggestiblen Personen, je nachdem wie gut Suggestionen angenommen und umgesetzt werden. Kinder sind in der Regel deutlich suggestibler als Erwachsene, wobei die Suggestibilität im Laufe des Lebens eher(...)
  • Suggestion
    Suggestionen sind Ratschläge, Tipps und „Anweisungen“, die der Hypnotiseur dem Klienten während der Hypnose gibt. Dabei richten sich die Suggestionen nach den Zielvorstellungen des Klienten. Milton H. Erickson wurde eines Tages gefragt, wie er es schaffe, so gute Erfolge bei seinen Klienten(...)
  • Suggestionsverstärker
    Um eine Hypnose noch wirksamer zu machen, können in der Hypnose sowie nach der Hypnose kleine Verstärker mit eingebaut werden um den Erfolg der Hypnose zu erhöhen und dem Klienten die Hypnose bzw. die Zeit nach der Hypnose zu vereinfachen. Als Verstärker können hier zum Beispiel folgende(...)
  • t

  • Teile-Verhandlung
    Manchmal blockieren bestimmte „Teile“ in uns einen Lösungsprozess. Manche unserer Anteile stehen einer Veränderung positiv entgegen, andere manchmal nicht. Oft stehen Angst oder Krankheitsgewinne im Vordergrund. Im Sinne einer Teile-Verhandlung kann der Hypnotiseur während der Trance alle(...)
  • Telefonhypnose
    Da Hypnose vor allem über Worte und Suggestionen wirkt, kann grundsätzlich auch am Telefon hypnotisiert werden. Wir raten davon aber eher ab, da der Hypnotiseur Mimik, Gestik und Körpersprache nicht erkennen und deshalb den Klienten nur unzureichend beeinflussen kann. Hypnose über Telefon &(...)
  • Themenzentrierte Interaktion
    Regel Nr. 1 in der themenzentrieren Interaktion nach Ruth Cohn (Gesprächsform, die häufig in Gruppeninteraktionen angewandt wird) ist es, etwas über “Dich selbst” und nicht über andere mitzuteilen. Übertragen bedeutet dies: Spreche in der Ich-Form und nicht in der man-Form / Wir-Form oder(...)
  • Trance
    Die Trance ist ein Zustand, indem unser Unterbewusstsein besonders aktiv ist, wir bewusst aber eher „abschalten“ oder uns nur auf wenige Details fokussieren. Trance-Zustände kommen über den Tagesverlauf verteilt des Öfteren vor. Wenn du am Morgen aufwachst und dir nicht sicher bist, ob du(...)
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  • Ultra-Height
    Manche Hypnoseschulen beschreiben einen sehr tiefen, glücksseligen Hypnose-Zustand als Ultra-Height. Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch tiefen inneren Frieden. Wie aus der Vogelperspektive kann das eigene Leben betrachtet werden, wobei Glück und innere Ruhe die Hauptemotionen darstellen.(...)
  • Unterbewusstsein
    Unser Unterbewusstsein steuert 90-99 % unseres Denkens, Fühlens, Handelns und Erlebens. Wissenschaftler sind sich noch unklar über die genauen Ausmaße, allerdings weisen die Forschungsergebnisse der letzten Jahre eher auf eine größere Rolle des Unterbewusstseins, als auf eine(...)
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  • VAKOG-System
    Das VAKOG-System ist ein Werkzeug der Toolbox NLP und beschreibt die Modulierung unserer Umwelterfahrungen durch unsere fünf Sinnessysteme: Sehen (visuell), Hören (auditiv), Fühlen (kinästhetisch), Riechen (olfaktorisch) und Schmecken (gustatorisch). Durch unsere Sinnesorgane nehmen wir(...)
  • Vertiefung
    Während der Hypnose-Einleitung ist die Vertiefung der anfänglichen Entspannung im Fokus des Hypnotiseurs. Durch spezielle hypnotische Sprachmuster, Metaphern, innere Bilder und Vorstellungen kann diese Schritt für  Schritt erreicht werden. Rückwärtszählen zur Trance-Vertiefung Oftmals(...)
  • Vier Seiten einer Nachricht
    von Friedemann Schulz von Thun Das Ziel dieses Modells ist es, zu beschreiben, wie zwei oder mehrere Menschen miteinander kommunizieren und auf welchen sprachlichen oder psychologischen Ebenen sie sich dabei befinden. Die hauptsächliche Botschaft des Modells besteht darin, dass jede(...)
  • Visualisierung
    Visualisierung bedeutet, sich ein Bild von etwas zu machen. Da unser Unterbewusstsein Bilder besonders gut verarbeiten kann, benutzen wir auch während der Hypnosesitzung gerne Bilder und Metaphern. Beispielsweise soll sich eine übergewichtige Person vor ihrem geistigen Auge vorstellen, wie(...)
  • Vorformen der Hypnose
    Vorformen der Hypnose beschreiben die Entwicklung von Hypnosetechniken im Laufe der Geschichte. Vorformen der Hypnose traten auch bereits in der Frühzeit des Menschen auf. Für viele Naturvölker gehörte die Hypnose seit jeher zu den gängigen Heilmethoden. Etwa 4000 Jahre vor Christus setzten(...)
  • Vorgespräch vor der Hypnose
    Im Vorgespräch sollten alle Themen und Fragen geklärt werden, deren Beantwortung für eine erfolgreiche Hypnose wichtig sind, z.B.: Was ist das Ziel der Hypnose? Passt dieses Ziel zum Klienten und in dessen Umfeld? (Öko-Check) Welche Veränderungen wird es geben, wenn das Ziel(...)
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  • Wachhypnose
    Hypnotische Sprachmuster können auch im normalen Gespräch eingeflochten werden, es muss keine tiefe Trance induziert werden um zu wirken. Beispiele für Wachhypnose findet man fast in jedem Werbespot und auch in vielen Verkaufsstrategien. Gesprächshypnose kann jedoch auch in therapeutische(...)
  • Wetterstrand, Otto
    Ein Anhänger der Schule von Nancy war der schwedische Arzt und Psychotherapeut Otto Wetterstrand (1845 - 1907). Er war einer der Pioniere der Gruppenhypnose, entdecke er doch, dass der Hypnose-Effekt „ansteckend“ sei. Sobald er bei einigen seiner Klienten anfing, diese in Hypnose zu versetzen,(...)
  • Wunderfrage
    Die Wunderfrage nach Steve de Shazer ist eine lösungsorientierte „Was wäre wenn“-Frage. Der Klient begibt sich in einen „als ob“ Modus und das Unterbewusstsein beginnt nach Lösungen zu suchen, damit die Behauptung eintreten kann. Die Wunderfrage könnte beispielsweise so formuliert(...)
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  • X - Erotikhypnose
    Erotikhypnose erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, was man auch am wachsenden MP3-Markt bemerkt. Manche Anbieter haben sich direkt auf das Thema Erotikhypnose fokussiert. Auch die Themen Brustvergrößerung oder Penisverlängerung lassen sich scheinbar mit Hypnose angehen. Was jedoch(...)
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  • Yager-Code
    Der Yager Code nach Dr. Edwin Yager (auch als „Subliminal Therapy“ bekannt) beschreibt eine Alternative zur klassischen Hypnoseanwendung, induziert aber ebenfalls eine Trance. Hier geht man von der Existenz einer Überbewusstseins aus, welches alle unbewussten Anteile kennt. Dieses(...)
  • Yes-Setting
    Verkäufer benutzen gerne hypnotische Sprachmuster (Gesprächs- oder Wachhypnose). Unter anderem auch gerne das sogenannte Yes-Setting. Hier werden dem Kunden vorab einige Fragen gestellt, die dieser mit Ja beantworten kann. Danach folgt die eigentliche Verkaufsfrage. Da unser Unterbewusstsein(...)
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  • Zahnärztliche Hypnose
    Vermehrt Zahnärzte setzen auf Hypnose, anstatt auf herkömmliche (lokale) Anästhesie. Die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose e.V. (www.dgzh.de) hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 1400 Zahnärzte (Stand 09/2017) in der Zahnärztlichen Hypnose ausgebildet. Trotzdem scheinen die(...)
  • Zeitprogression
    Die Zeitprogression beschreibt das Vorwärtsgehen auf einer Zeitachse – von der Vergangenheit in die Gegenwart oder auch von der Gegenwart in die Zukunft. Letztere Technik bezeichnet man auch als „Future-Pacing“. Nach Auflösung einer problematischen Verhaltensweise in Vergangenheit und/oder(...)
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