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Hypnophobie? Ängste und Phobien Teil 1

Die Welt der Phobien ist kunterbunt chaotisch, so mag es scheinen. Ablutophobie (die Angst sich zu waschen), Obesophobie (die Angst, an Gewicht zuzunehmen), Phobophobie (die Angst vor der Angst) oder Thalassophobie (die Angst vor dem Meer). Diesen Begriffen sind drei Dinge gemeinsam: erstens kennen die Wenigsten ihre Bedeutung, zweitens handelt es sich um spezifische Phobien, d.h. Ängste bezogen auf spezielle Anlässe oder Situationen. Und drittens, lassen sie sich – wie die meisten spezifischen Phobien – sehr gut mit Hypnose behandeln.

Phobien und Ängste auf körperlicher Ebene

Bei einer typischen Angstreaktion steigen die Stresssymptome des Körpers. Man beginnt, schneller zu atmen, der Puls schlägt schneller, die Schweißproduktion wird angekurbelt,  manchmal wird einem „vor Angst“ flau im Magen. Die Gedanken kreisen um die belastende Situation. Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin werden über Hormondrüsen verstärkt ins Blut ausgeschüttet.  Man steht unter Stress.

Doch egal, um welche Phobie es sich handelt – Taurophobie (die Angst vor Stieren), Melophobie (Angst vor Musik) oder etwas bisschen gewöhnlicheres wie Claustrophobie (die Angst vor engen Räumen) – diesen Phobien liegt eine Ursache zugrunde, die mit Hypnose gefunden und aufgelöst werden kann. Vielleicht war man als Kind einmal versehentlich im Keller eingesperrt und meidet nun dunkle, enge Räume. Möglicherweise ist man einmal fast im Meer ertrunken. Oder vielleicht haben auch „nur“ die Eltern die Angst vor bestimmten Dingen geschürt. Gerade im Kindesalter kann man oftmals noch nicht unterscheiden zwischen „falsch“ und „richtig“ und legt die Bewertungsmaßstäbe der Eltern auf das eigene Erleben um. Missverständnisse, Fehlinterpretationen – es muss überhaupt kein Drama hinter einer Phobie liegen.

Ursprung von Phobien auflösen und positiv reframen

Mithilfe der Hypnosetherapie kann man schließlich zum Ursprung der Phobie zurückkehren und diese positiv auflösen. Oftmals hilft es schon, alleine zu wissen, woran es lag. Oder man gibt dem kleinen Kind Ressourcen an die Hand. Die Liebe der Eltern, die eigene Liebe, Geborgenheit, Selbstsicherheit, Wissen. Individuell wird analysiert, welche Ressourcen freigesetzt werden müssen, damit die Angst ein für alle Mal an der Wurzel aufgelöst wird. Denn wie sagte bereits Milton H. Erickson, der Begründer der modernen Hypnosetherapie? Alle Ressourcen trägst du bereits in Dir, sie müssen nur freigesetzt werden. Unbewusst ist alles, was man braucht, bereits vorhanden. Manchmal mehr, manchmal weniger. Mittels der Hypnose können diese Ressourcen gefunden, verstärkt und integriert werden. Somit ist die Hypnose ein gutes Werkzeug in diesem Bereich. Einzige Ausnahme vielleicht: Hypnophobie. Aber da könnte auch ein gutes Vorgespräch helfen…

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