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HypnoBirthing zur Geburtsvorbereitung

HypnoBirthing – ein aktueller Trend unserer Zeit? Immer mehr Frauen gehen den Weg der alternativen Geburt (-svorbereitung). Unter anderem werden auch Techniken nach Marie F. Mongan immer bekannter. Doch was bedeutet HypnoBirthing überhaupt? Was versteckt sich wirklich dahinter?

HypnoBirthing orientiert sich am natürlichen Geburtsvorgang, wie er seit jeher in Naturvölkern zu beobachten ist. Stressfrei, vollkommen natürlich, das Frau-sein anerkennend und ohne zudröhnende Medikamente. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: die werdende Mutter bekommt alles mit, der Geburtstvorgang verliert etwas von seinem Schrecken und Mutter und Kind können nach der Geburt schneller eine Bindung aufbauen.

Geburtsvorbereitung mittels (Gesprächs-)Hypnose

Die Hypnose fängt nicht erst bei der Geburt an, sondern erstreckt sich größtenteils bereits auf spezielle Vorbereitungskurse. Dort lernen die Eltern unter anderem, spezielle Begriffe zu benutzen, die weniger angsteinflößend und negativ besetzt klingen.

Dem Partner als Geburtsbegleiter kommt ebenfalls eine wichtige Rolle zu. Auch er sollte die Terminologien und Techniken kennen und beherrschen. Beispielsweise ist eine “Wehe” eine “Geburtswelle”. Dies alles nach der Theorie, dass Anspannung und Angst Schmerz bedeuten können, was wiederum ein Teufelskreis ist: Schmerz wiederum verstärkt Anspannung und Angst. Warum also nicht einmal aus diesem Teufelskreis ausbrechen?

HypnoBirthing als Selbsthypnose

TeilnehmerInnen der Kurse erlernen meistens eine Form der Selbsthypnose. Hierbei verankern sie einenWohlfühlort. Dies ist ein Ort, an dem man sich gut fühlt und an dem einem nichts Schlechtes passieren kann. Schmerzen und andere negative Gefühlswahrnehmungen werden ausgeblendet. Durch Atemübungen und positive Visualisierungen wird der Stress gemindert, der Geburtsvorgang wird von Anfang an als etwas absolut natürliches dargestellt. Ein Großteil der Frauen gibt an, weniger Schmerzen gehabt zu haben als ohne Hypnobirthing bei einer früheren Geburt.

HypnoBirthing wird immer beliebter – vielleicht auch darum, weil eine Studie der Uni Tübingen ergab, dass Geburtsvorgänge im Schnitt 2h kürzer dauerten als bei der Vergleichsgruppe ohne Hypnose als Unterstützung? Weitere Infos gibt es unter anderem unter www.hypnobirthing.com

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Vielen Dank für den tollen, hilfreichen Artikel. In vielen Situationen des Lebens kann uns die Hypnose helfen. Das wichtigste ist, dass man sich darauf einlässt und vertrauen in die Hypnose legt. Ohne dieses Vertrauen ist es unmöglich in Trance zu geraten. So verhält es sich auch beim HypnoBirthing.

Antworten
Helena
Michael Bauer
9. Februar 2017 12:40

Hypnose stellt eine wunderbare Möglichkeit dar sich auf eine Geburt vorzubereiten.

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