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Negative Glaubenssätze auflösen

Glaubenssätze sind bestimmte Bilder in unserem Kopf und betreffen beispielsweise unsere Fähigkeiten, unsere Charakterzüge, was wir können, was wir nicht zu können glauben, worin wir gut sind, worin eher schlecht, was wir erreichen können. Oder aber wovon wir denken, dass wir es vielleicht nie zustande bringen. Glaubenssätze gibt es also in positiver und negativer Ausprägung und sie alle basieren auf unseren Erfahrungen, Erlebnissen, unserer Erziehung und Werten.

Wenn ich beispielsweise davon überzeugt bin, ein schlechter Sänger zu sein, dann ist das ein negativer Glaubenssatz, der mich in meinem Alltag mehr oder weniger stark einschränken könnte. “So jemand wie ich kann das ja nie schaffen” ist ein weiterer negativer Glaubenssatz. “Ich bin richtig schlecht in Mathematik” ein anderes, etwas spezielleres Beispiel. Natürlich haben wir auch positive Glaubenssätze, manche Menschen vielleicht mehr und manche noch eher weniger. “Ich bin richtig gut im Bereich des Online-Marketings” wäre ein Beispiel eines positiven Glaubenssatzes. Oder etwas genereller: “Ich kann alles schaffen, was ich mir vornehme”.

Vorsicht! Glaubenssätze müssen nicht der Realität entsprechen…

Weder positive noch negaitve Glaubenssätze müssen der tatsächlichen Realiät entsprechen. Und während positive Glaubensssätze im Sinne positiver Affirmationen einen Sinn für uns haben, arbeiten negative Glaubenssätze in beinahe allen Situationen gegen uns. Wenn Herr Maier die Einstellung hat, zu nicht zu gebrauchen zu sein, wird er es gar nicht erst versuchen. Das Selbstwertgefühl leidet und Herr Maier wird sich vermutlich richtig schlecht fühlen. Doch nur weil Herr Maier einmal bei einer Aufgabe versagt hat, vor x Jahren in der Jugendzeit, heißt das noch lange nicht, dass er es nicht jetzt könnte oder dass aus ihm, durch ein bisschen Übung, nicht ein Meister würde!

Unsere negativen Glaubenssätze hindern uns teilweise sehr effektiv daran, tatsächlich mal etwas zu wagen, alte Muster zu durchbrechen, neu anzufangen. Und damit wir dies nun ändern können, müssen wir erst einmal herausfinden, was unsere Glaubenssätze denn überhaupt sind.

1. Schritt: (Negative) Glaubenssätze herausfinden

Dazu nimm Dir ein wenig Zeit für Dich und außerdem Stift und Papier zur Hand und überlege einmal. Wie steht es tatsächlich mit Deinen Fähigkeiten? Kennst Du bestimmte Ausreden, die Du immer wieder vorschiebst, nur dass Du Dich nicht mit eventuellen Misserfolgen konfrontieren musst? Welche negativen Gedanken schränken Dich ein und hindern Dich daran, neue Aufgaben in Angriff zu nehmen oder einfach einmal das zu machen, wozu Du wirklich Lust hast?

2. Schritt: Glaubenssätze analysieren und Lösungswege finden

Und wenn Du denkst, die wichtigsten negativen Glaubensätze gefunden zu haben, dann überlege einmal:

  • Hast Du schon Situationen erlebt, in denen es anders war? In denen dir etwas gelungen ist, oder in denen etwas ganz einfach für Dich war?
  • Welchen positiven Gewinn würdest Du daraus ziehen, diesen negativen Glaubenssatz abzulegen? Was würdest Du ändern und wie würde es sich für Dich anfühlen, dies zu ändern?
  • Was hat Dich bis jetzt davon abgehalten, den negativen Glaubenssatz aufzulösen? Was hat sich nun verändert, dass Du es trotzdem machen willst?
  • Was sind Deine nächsten Schritte, wie kannst Du nun konkret vorgehen?
  • Am besten hältst Du Dir auch hier alle Gedanken auf Papier fest. Vielleicht fallen Dir auch noch andere Fragen ein, möglicherweise geht Dir auch plötzlich ein Licht auf und Du fragst Dich, wieso Du es nicht schon immer so gesehen hast wie jetzt. Traue Dich und probiere aus!

3. Schritt: Positive Glaubenssätze formulieren

Anstatt dass Du “nur” Deine negativen Glaubenssätze auflöst, kannst Du auch positive Affirmationen, also positive Bestätigungen, aufschreiben. Am Besten auf ein zweites Blatt Papier, das Du Dir dann irgendwo gut sichtbar aufhängen kannst. Unser Gehirn lernt durch Wiederholung! Sage Dir also ruhig mehrmals am Tag Deine positiven Affirmationen auf und stelle Dir vor, wie Du tatsächlich ausführst, was Du Dir sagst.

Ein Beispiel: “Ich bin es wert, geliebt zu werden” wäre ein positiver Glaubenssatz auf der Ebene der Identität/Werte. “Ich bin erfolgreich in all meinen Unternehmungen” ein positiver Glaubenssatz im Bereich Beruf/Finanzen.

Viel Spaß und frohes Experimentieren!

Deine Helena Fierlbeck

 

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

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