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Du hast die Wahl!

Vielleicht stehst Du ja gerade vor einer wichtigen Entscheidung und willst zwischen mehreren Möglichkeiten wählen? Dann kannst Du gerne gleich mitmachen und mit unserer Hilfe Deine eigene Entscheidungswaage konstruieren. Nehmen wir einmal an, Du stehst vor der Wahl, Deinen jetzigen Job zu kündigen und eine neue Stelle anzunehmen oder doch alles beim Alten zu belassen. Anstatt die Argumente nur im Kopf kreisen zu lassen, ist es erwiesenermaßen sinnvoll, diese Gegenüberstellung etwas plastischer oder bildlicher zu gestalten. Genauso, wie es oftmals hilfreich ist, persönliche Herausforderungen, Wünsche oder Träume aufzuschreiben oder zu visualisieren, kann es auch hilfreich sein, die Alternativen nicht nur mental, sondern auch in der Tat in die Waagschale zu werfen. Und dies funktioniert folgendermaßen:

Am Besten ist es natürlich, Du bist wirklich im Besitz einer alten Küchenwaage mit zwei Waagschalen. Wenn aber nicht, ist dies auch nicht weiter schlimm, du kannst Dir die Waage auch einfach graphisch auf Papier aufzeichnen. Die eine Waagschale steht für die erste Wahlmöglichkeit (“Ich wechsle meinen Job”) und die zweite Schale für die andere Wahlmöglichkeit (“Ich behalte den alten Job”). Gesetzt den Fall, Du hast eine richtige Waage, kannst du nun Steine (oder auch kleine Bälle oder Murmeln) zur Hand nehmen: jeder Stein steht für ein Argument. Möglicherweise willst Du die Steine auch noch mit Bändchen oder Etiketten versehen, auf denen das Argument zu lesen ist. Lege nun die Steine in die richtigen Schalen, eines nach dem anderen, die Argumente für den Jobwechsel in die erste Schale, die Argumente, die dafür sprechen, den alten Job zu behalten, in die zweitere. In welcher Reihenfolge Du dies vornimmst, ist hierbei unwichtig. Wichtig ist nur, dass Du Dich dabei folgendes fragst: passt die Größe und damit die Schwere des Steins auch wirklich zur Stärke des Arguments?

In der Stift-und-Papier-Version kannst Du diese Unterscheidung treffen, indem Du durch Deine Argumente Türme auf Deiner Waage baust. Starke Argumente nehmen mehr Platz ein als schwächere Argumente. Das heißt starke Argumente gehen auf einem karierten Block beispielsweise vier Kästchen nach oben, schwächere nur eines oder zwei. Die Waagschale, auf der der höchste Turm steht, ist schlussendlich diejenige, für die es die meisten bzw. die stärksten Argumente gibt.

Normalerweise müsste diese Übung, wenn Du sie gewissenhaft durchgeführt hast, in Deinem Inneren schon ziemlich viel Klarheit erzeugen. Die Chance, dass sich die beiden Waagschalen nach mehreren Argumenten genau auf der selben Höhe befinden ist zwar relativ gering, aber durchaus vorhanden. Für diesen Fall kannst Du Dir überlegen, welche zusätzlichen Argumente Du möglicherweise noch benötigen würdest, um die Waage in die eine oder andere Richtung zu drehen. Was müsste der neue Job noch bieten, um richtig attraktiv zu werden? Möglicherweise können ja noch neue Schienen gebaut werden?

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren,

Helena

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