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Gesteigerte Lebensqualität

Durch das Zusammenspiel von körperlicher und mentaler Fitness

Lebensqualität und Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung führt häufig zu einer höheren Lebensqualität. Umgekehrt verhilft oftmals eine höhere Lebensqualität zu stetiger Persönlichkeitsentwicklung, Selbstentfaltung & Selbstverwirklichung. Oftmals beklagen sich Menschen darüber, dass sie erschöpft oder ständig müde sind und deshalb ihre persönlichen Ziele nicht erreichen können.

Wir sind der Meinung, dass körperliche und mentale Fitness sowie psychisches Wohlergehen Hand-in-Hand gehen und sich gegenseitig mit beeinflussen. Denn auch wenn Descartes im 17. Jahrhundert die Trennung von Körper und Geist postulierte, weisen neuere Forschungsergebnisse der letzten Jahre in eine ganz andere Richtung. So wirken beispielsweise bestimmte Stoffe in der Nahrung direkt auf unser Gehirn, biochemische Vorgänge in unseren Organen beeinflussen das emotionale Befinden und Belastungen unsere Psyche können körperliche Schäden zur Folge haben. Sogar unsere Körperhaltung und Psyche beeinflussen sich zumindest zu einem gewissen Grad gegenseitig. So hilft es also nichts, nur an den körperinternen Systemen zu schrauben oder der Psyche den Vorrang zu geben – für eine hohe Lebensqualität bedarf es der Beachtung mehrerer Ebenen.

 

Körperliche Fitness

Auch wenn es Dir primär um die psychische Entfaltung und Selbstverwirklichung geht, solltest Du daher den Umgang mit Deinem Körper in Betracht ziehen – schließlich hast Du nur den Einen. Oftmals verbringen wir den Großteil des Tages im Sitzen, bewegen uns kaum oder wenn doch, nur vom Bürostuhl zum Kaffeeautomaten. In der Pause stopfen wir Junk Food in uns hinein, Salat und Co. sind Mangelware. Abends geht’s dann bei manchen auf die Partypiste mit wenig anschließendem Schlaf, bei anderen vor den Fernseher – sitzend oder liegend. Ein gesunder Tag? Nein, der sieht anders aus. Sicherlich ist das ein Extrembeispiel. Aber vielleicht fühlt sich der Ein-oder Andere ertappt?

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Tägliche Bewegung

Täglich 20-30 Minuten Bewegung dankt uns unser Körper bereits. Wenn man davon ausgeht, dass wir pro Tag mindestens 15h im Wachzustand verbringen (das sind 900 Minuten), erscheint das gar nicht so viel. Auch sollten lange Sitzpausen vermieden werden, dazwischen 5 Minuten aufzustehen kann schon hilfreich sein. Öfters einmal die Treppe statt den Aufzug zu nehmen oder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist ebenfalls ein guter Ansatz, um Bewegung im Alltag zu integrieren. Auch Krafttraining hat einen erheblichen Einfluss auf die körperliche Fitness – gerade mit fortschreitendem Alter wächst die Kluft zwischen Trainierten und Untrainierten immer mehr an. Während bei Ersteren die Muskelmasse nur in geringerem Maße zurückgeht und die Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau bleibt, verfügen 70-jährige Untrainierte nur noch über ca. 40 % ihrer einstigen Muskelmasse und büßen somit verstärkt Lebensqualität und Kraft ein.

Gesunde Ernährung

Auch wenn sich Ernährungswissenschaftler und Co. noch heute uneinig darüber sind, was gesunde Ernährung nun eigentlich genau ist, konnten doch bereits einige wichtige Faktoren etabliert werden. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme von ca. 3 Litern Wasser pro Tag, sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, genießend zu essen und den Fokus dabei tatsächlich auf dem Essvorgang zu behalten. Natürliche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse, pflanzliche Fette, Proteine, Vollkornprodukte und Ballaststoffe, Fisch und mageres Fleisch sollten dabei im Vordergrund stehen – tierische Fette, Süßigkeiten, Alkohol oder Nahrungsmittel mit vielen Konservierungs- und Zusatzstoffen sollten nur mit Bedacht genossen werden.

Ausreichend erholsamen Schlaf

Ein erholsamer Schlaf bildet die Basis für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.  Wie viel Schlaf jeder Mensch benötigt ist von Person zu Person unterschiedlich und abhängig von Geschlecht, Alter und Genen. Der Durchschnitt liegt ca. bei 7.5h / Nacht. Wichtig hierbei ist auch, den Schlaf tatsächlich erholsam zu gestalten. Manche Menschen schlafen bei laufendem Fernseher oder mit vielen Unterbrechungen, andere bei zu hoher Raumtemperatur (> 18-20 °C) mit wenig Frischluftzufuhr. Auch sollte die letzte vollwertige Mahlzeit wenigstens drei Stunden zurück liegen.

Risikofaktoren meiden

Risikoverhaltensweisen wie der Konsum von Zigaretten, Drogen oder (ein Zuviel) an Alkohol aber auch Übergewicht, mangelnde Bewegung, erhöhte Blutfettwerte oder ein erhöhter Blutdruck können kurz- aber auch langfristig gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Gerade Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehen oftmals auf eigentlich vermeidbare Risikoverhaltensweisen zurück.

Mentale/psychische Fitness

Neben den körperlichen Faktoren spielen natürlich auch die mentalen Faktoren eine Rolle für Deine Lebensqualität. Bist Du glücklich in Deinem Leben? Gönnst Du Dir immer wieder einmal etwas Schönes? Wie sieht es aus mit Ruhe und Erholung? Wenn psychisch Probleme vorliegen, kann die körperliche Fitness diese nie vollständig ausgleichen. Also ist es auch hier wichtig, einige Dinge zu beachten:

Höre auf Deine innere Stimme

Du selbst kennst Dich und Deine Bedürfnisse am Besten. Du spürst genau, was Dir gut tut und was nicht, weißt, was Dich zum Lachen bringt und was zum Weinen. Weißt, wann Du einmal Ruhe benötigst und wann Du wieder voll los-powern kannst. Leider haben viele Menschen verlernt, auf ihre eigene innere Stimme zu hören. Bei neuen Entscheidungen frage Dich also – neben allen Meinungen von Kollegen, Familie oder Partnern – was sagt Dein Herz?

Positiv denken und Ziele setzen

Erlaube Dir, zu träumen und Visionen zu haben. Nur dann, wenn Du weißt, was Du erreichen möchtest und Dir diese Ziele auch tatsächlich setzt, kannst Du sie erreichen. Wenn Du Dir von vornherein suggerierst, dass das Unterfangen X sowieso zum Scheitern verurteilt wirst oder Du den und den Lebenstraum wahrscheinlich eh nie leben wirst, wird es auch nicht klappen. Wenn Du positiv denkst und Dir selbst eine Chance gibst, kannst Du vielmehr Schritt für Schritt auf Deine Ziele zugehen. Auch dann kann vorkommen, dass es zum vermeintlichen Scheitern kommt – die Wahrscheinlichkeit ist allerdings viel geringer.

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Dich selbst im Auge behalten

Bei allem was Du machst, ganz gleich, wie anstrengend Dein Alltag ist oder wieviel Termindruck Du hast – glücklich auf lange Zeit wirst Du nur, wenn Du Dich selbst nicht aus den Augen verlierst. Gerade, wer es immer allen Anderen Recht machen will, läuft Gefahr, die eigenen Ziele und Wünsche zu sehr in den Hintergrund zu stellen. Im Alltagsstress finden wir oftmals zu wenig Zeit für eigene Bedürfnisse und Wünsche, verlieren unsere Ziele und Visionen aus den Augen. Nimm Dir deshalb öfters einmal Zeit für Dich – um zu reflektieren, in Dich hinein zu spüren oder einfach einmal alles loszulassen und zu entspannen.