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Out Of The Box

Die eigene Komfortzone verlassen

Komfortzone verlassen out of the box

Ein großes Einsatzgebiet von Hypnose ist die Weiterentwicklung der Persönlichkeit.

Wahre Entwicklung geschieht außerhalb der Komfortzone, so besagt schon eine alte buddhistische Weisheit. Genau da, wo es anfangs möglicherweise unangenehm wird, wo Herausforderungen warten, wo es keine sicheren Grenzen mehr gibt: Genau dort geschieht die tatsächliche persönliche Weiterentwicklung. Nur indem wir unsere eigenen inneren Grenzen immer weiter ausdehnen, indem wir Hindernisse überwinden, Risiken eingehen oder uns richtig überwinden müssen, können wir uns wirklich selbst kennen lernen und erkennen, wer wir sind.

 

Richtig interessant wird das Leben erst außerhalb Deiner Komfortzone.

Was ist das eigentlich, die Komfortzone?

Im Laufe unseres Lebens sammeln wir immer mehr Erfahrungen und Gewohnheiten an. Wenn wir anfangs, was unsere Erfahrungen angeht, eine Tabula Rasa, eine unbeschriebene Tafel, sind, so fügen wir bei jeder Erfahrung die wir machen, eine Ansammlung an kleinen Punkten auf dieser Tafel hinzu. Diese Erfahrungen bezeichnet man auch als Referenzerlebnisse, davon kann es subjektiv gute und schlechtere geben. Innerhalb des Rahmens unserer bereits gemachten Erfahrungen fühlen wir uns zumeist sicher – wir haben unbewusst im Regelfall exakte Grenzen festgesteckt. Immer dann, wenn wir Neues wagen und uns in unbekannte Gefilde bewegen, werden diese Grenzen verschoben, sodass unser Erfahrungshorizont erweitert wird. Gerade aber, wenn wir uns unbewusst oder bewusst immer nur auf den selben alten Bahnen bewegen, fällt es oftmals schwerer und schwerer, sich aus diesen Bahnen zu lösen.

Selbstblockaden, Zweifel oder einfach die Macht der Gewohnheit ziehen uns unbewusst immer wieder in die alte Richtung. Warum Du trotzdem damit beginnen sollst, Herausforderungen anzunehmen und Wünsche zu erfüllen, sagen wir Dir jetzt:

Innerhalb der Grenzen Deiner Box zu bleiben

  • lässt auf Dauer Routine und Langeweile in Dein Leben einkehren
  • lässt den tristen Alltag überhand nehmen, ein Tag geht in den anderen über
  • trägt dazu bei, dass Ängste und Befürchtungen nicht aufgelöst werden können
  • führt oftmals dazu, dass das Leben als zu kurz angesehen wird und dass Wünsche, Träume und Visionen unerfüllt bzw. unerreicht bleiben

Die eigene Komfortzone zu verlassen

  • schafft Dir ganz neue Möglichkeiten, Herausforderungen, Perspektiven und Visionen
  • verhilft Dir dazu, Dich und Deine inneren Antreiber viel besser kennen zu lernen
  • bietet Dir positive Referenzerfahrungen für zukünftige Handlungen
  • hilft Dir dabei, Ängste aufzulösen und neue Erfahrungen zu machen
  • trägt dazu bei, neuen Schwung, Elan und Freude in Dein Leben zu bringen
  • bringt Dir Glück und eine höhere Lebenszufriedenheit

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So kannst Du Deine Komfortzone verlassen

Hast Du Wünsche, Ziele, bislang unerreichbare Träume? Scheitert es bisher nur an Deiner inneren Einstellung? Dann ist es jetzt Zeit, diese zu verändern. Niemand zwingt Dich, jetzt Dein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen – außer natürlich, Du willst das 😉 . Vieles in Deinem Leben ist bestimmt sehr schön so wie es ist. Hier geht es jetzt darum, Dinge zu unternehmen, die Du schon immer einmal machen wolltest, Du Dich in der Vergangenheit aber selbst dabei blockiert hattest. Doch Schritt für Schritt kannst Du damit beginnen, alte Muster zu durchbrechen. Und wenn es anfangs nur das eine Mal oder für ein paar Minuten ist. Überwinde Dich und schaffe so für Dich persönliche Erfolge, die Dich wiederum motivieren und bestärken. Und Du wirst sehen, mit jedem Mal wird es leichter und leichter.

Jede neue Erfahrung die wir machen, wird als Netzwerk von Synapsen in unserem Gehirn angelegt. Je öfter wir eine bestimmte Handlung ausführen, desto stärker werden die Synapsenverbindungen – bis im Gehirn schließlich eine Art “Highway” entsteht. Dies ist einerseits der Grund, warum uns Wiederholungen das Lernen erleichtern und warum eine neue Handlung von Mal zu Mal einfacher ist, andererseits aber auch der Grund, warum es so schwierig ist, alte Gewohnheiten loszulassen. Mit diesem Wissen ausgestattet kannst Du nun gezielt neue, wünschenswerte Eigenschaften oder Handlungen erlernen und alte, nicht mehr gebrauchte Handlungsweisen nach- und nach herunterstufen. So ergibt sich für unsere Entwicklung über die Zeit ein ewiger Kreislauf, den wir aber zumindest zu einem gewissen Maße bewusst steuern können.

Vorsicht vor der kognitiven Dissonanz

Von kognitiver Dissonanz wird gesprochen, wenn Meinungen, Einstellungen, Gedanken oder Verhaltensweisen nicht miteinander vereinbar sind. Oftmals werden dann Wertungen und Gedanken verändert, Dinge werden schön geredet, um diese Dissonanz aufzulösen.

Ein Beispiel:

Ich bin schon so lange bei xy Firma angestellt, habe jahrelang geschuftet und viel Herzblut in die Firma gesteckt. Trotzdem fühle ich mich heute nicht mehr allzu wohl hier.

Nach dem Prinzip der kognitiven Dissonanz wird an dieser Stelle zumeist die Einstellung zur Firma verändert (sooo schlimm ist sie ja doch nicht), der Arbeitnehmer bleibt, wo er schon jahrelang war – trotz der negativen Gefühle, die er mit der Arbeitsstelle verbindet. Vorsicht also vor alten Gewohnheiten! Bedenke, das Leben findet im Hier und Jetzt statt.

Handlungs-Beispiele:

  • Du willst eigentlich schon lange anfangen, Sport zu treiben. Nie konntest Du Dich bisher richtig aufraffen. Das wird sich jetzt ändern: beginne jetzt mit ein paar Minuten pro Tag und steigere die Dauer langsam und kontinuierlich.
  • Du ertappst Dich dabei, alte Gegenstände zu horten, die Du eigentlich überhaupt nicht mehr benötigst geschweige denn wirklich schön oder praktisch findest. Mache jetzt den ersten Schritt und entsorge einen der Gegenstände (vllt. ja sogar noch auf gemeinnützige Art).
  • Du willst immer schon etwas machen, traust Dich aber nicht. Getreu dem Motto “Feel the fear and do it anyway” – so lange es gut für dich ist, probiere es aus und wage den ersten Schritt! Vielleicht kannst Du vorher mit Freunden üben? Auch Affirmationen und Glaubenssatzarbeit können helfen.

 

  • Weitere kleine Beispiel-Tipps gegen den Alltags-Trott
    • Benutze einen anderen Weg zur Arbeit oder zur Schule/Ausbildungsstätte
    • Nimm eine andere Sitzposition ein, z.B. am Schreibtisch oder beim Essen
    • Beginne dich in einem anderen Stil zu kleiden oder zu stylen – tausche deine Kontaktlinsen gegen eine Brille oder andersherum
    • Besuche einen Ort, an dem Du noch nie vorher gewesen bist oder mache Urlaub in einem bislang unbekannten Land
    • Statt des täglichen TV-Programms bringe Abwechslung in Deine Abendgestaltung
    • Rede einige Tage nur in einer Fremdsprache – das ist lustig und hat Bildungsmehrwert
    • Treffe Dich mit neuen Leuten, mache neue Bekanntschaften (z.B. in Bus oder Bahn). Oder sprich endlich die Frau/den Mann an, die/der Dir seit Wochen nicht aus dem Kopf geht. Auch ein einfaches “Hallo” ist schon ein erster Schritt
    • Besuche Seminare oder Kurse, um Dich weiterzubilden. Sei es die Persönlichkeitsentwicklung, ein (neues) Instrument oder ein Crashkurs im Rallye-Fahren
    • und und und…

 

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