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Hypnose in der Medizin

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Ebenfalls in Zusammenhang mit Hypnosetherapie stehend, sind Kliniken und ärztliche Praxen aufzuführen. Hypnose in der Medizin ist eine Disziplin, die sich gerade in den letzten 5-10 Jahren an starkem Wachstum erfreut. Hier ist vordergründig das Stichwort der Anästhesie zu nennen. Die Indikation einer Hypnose statt einer Vollnarkose wird vor allem in den Fällen gestellt, in denen eine Unverträglichkeit der Narkose zu erwarten ist. Auch würden die Patienten oftmals während Operationen weniger stark bluten als unter Verwendung einer medikamentösen Narkose.

Gerade auch in der Zahnmedizin “boomt” der Einsatz von Hypnose zur Anästhesie und Schmerzminderung während der Behandlung. Hierzu existiert in Deutschland die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose e.V. (DGZH), auf deren Webseite u.a. auch eine ausführliche Liste der DGZH-zertifizierten Zahnärzte zu finden ist. Bereits über 1200 in Deutschland niedergelassene Zahnärzte schlossen das “Z-Curriculum: Zahnärztliche Hypnose und Kommunikation” erfolgreich ab. Auch ehemalige Angstpatienten können mithilfe von Hypnose nun völlig entspannt zum Zahnarzt gehen.

Grundsätzlich müssen Körper und Psyche als ein großer Komplex angesehen werden. Bei etwa einem Drittel aller Patienten können Ärzte keine (körperliche) Ursache für die Erkrankung finden – die Dunkelziffern sind noch höher. Hinter vielen physischen Krankheiten liegen in Wahrheit psychische Leiden und Traumata verborgen. Werden diese mithilfe der Hypnose erst einmal aufgedeckt, verschwindet der physische Leidensdruck oftmals von ganz alleine.

Hypnose in der Medizin: HypnoBirthing

Hypnose in der Medizin betrifft auch Schwangerschaft und Geburt. So wählen immer mehr schwangere Frauen eine hypnotisch begleitete Geburtsvorbereitung (HypnoBirthing) und eine natürliche Geburt unter Hypnose. Zumeist durch Methoden der Selbsthypnose lernen die Frauen, sich selbst in einen entspannten und positiven Zustand zu versetzen. Zusätzlich zur Schmerzlinderung und reduziertem Stresserleben bringt Hypnose den Vorteil einer geringeren Ermüdung und oftmals kürzeren Eröffnungsphasen vor der Geburt mit. Chemische Anästhetika können deutlich reduziert, wenn nicht sogar gänzlich gestrichen werden. Auch der Geburtsvorgang selbst wird erleichtert, da die Mutter aktiv mitarbeiten und kooperieren kann. Im Gegensatz zu chemischer Anästhesie wird die Ausstoßung der Plazenta nicht beeinträchtigt, der Blutverlust ist deutlich geringer.

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